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Termine 2010

ADAC Rallye Masters 2010

  •        12.-13.03. Havellandrallye
  •        10.-11.04. Rallye Erzgebirge
  •        30.-01.05. Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land
  •        04.-05.06. Litermont-Rallye
  •        18.-19.06. Rallye Stemweder Berg
  •        02.-03.07. Rallye Niedersachsen
  •        23.-24.07. Rallye Baden Württemberg
  •        10.-11.09. Ostsee-Rallye
  •        08.-09.10. Saar-Pfalz Rallye
  •        22.-23.10. 3-Städte-Rallye

 Retro Rallye Serie RRS 2010

  •        27.02. Rallye Südliche Weinstraße Historic
  •        10.04. Ostalbrallye Historic
  •        04./05.06. Litermont Rallye Historic
  •        12.06. SST-Rallye Warndt
  •        26.06. Historic Rallye Potzberg
  •        31.07. Historic Rallye "Saar-Ost"
  •        14.08. Historic-Rallye Alzey
  •        18.09. Historic Rallye Kohle und Stahl
  •        08./09.10. Historic Saar-Pfalz-Rallye
  •        16.10. Historic Nibelungenringrallye

 EURO-RALLYE-TROPHÈE ERT

  •        27.-28.03. Rallye des Ardennes
  •        04.-05.06. ADAC Litermont Rallye 
  •        25.-27.06. Rallye de Lorraine
  •        16.-17.07. ADAC Eifel Rallye
  •        25.-27.06. Rallye de la Famenne
  •        03.-04.09. ADAC Saarland Rallye
  •        08.-09.10. ADAC Saar-Pfalz Rallye
  •        22.-23.10. Rallye de Luxembourg

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Luxemburger Mike Souvigné siegt bei ‚LiterMonte’

Nach spannenden Kämpfen mit mehreren Führungswechseln gewann der Luxemburger Mike Souvigné gemeinsam mit seinem saarländischen Beifahrer Stefan Stoller (Perl-Besch) im Mitsubishi Lancer die 21. ADAC Litermont Rallye (04.-05.06.2010). Dicht dahinter komplettierten Lokalmatador Lars Mysliwietz (Nalbach) vom veranstaltenden MSC Piesbach mit Co Oliver Schumacher (Fluterschen) und der Bayer Niki Schelle (Bobing) mit dem Luxemburger Johny Blom auf dem ‚heißen Sitz’ in ihren kleinen Citroën C2R2max das Podium. Der dritte Vorlauf der ADAC Rallye Masters bringt ein neues Trio an die Tabellenspitze. Nach den erneuten Siegen in ihren jeweiligen Divisionen führen Nils Heitmann / Daniel Hammerich (Hamburg/ Gettorf) im VW Polo GTI mit 60 Punkten vor den HJS-Diesel-Leadern Björn Mohr / Oliver Becker (Heringen / Oberjossa) mit 55 Zählern im Opel Astra GTC. Platz drei belegen mit 53 Punkten Achim Behrens / Dirk Schnelle (Jesteburg / Bad Salzuflen) im Renault Clio.

 „Ein tolles Gefühl, daran könnte ich mich gewöhnen“, strahlte Mike
Souvigné auf der Zielrampe in Saarwellingen. Nach einer spannenden
Veranstaltung sicherte sich der 34-jährige Luxemburger mit seinem
Co-Piloten Stefan Stoller den ersten Gesamtsieg bei einer
internationalen Veranstaltung. Gute Resultate hatte er schon öfters in
seinem Citroën Saxo Kit-Car eingefahren, „jetzt habe ich aber erstmals
ein Auto, mit dem auch Gesamtsiege möglich sind.“ Sechs Bestzeiten auf den 14 Prüfungen aber auch 30 Sekunden Strafzeit für das Auslassen einer Brems-Schikane stehen auf seinem Konto, „da war ich wohl zu optimistisch beim anbremsen der Schikane.“ Aber er gab auch zu, „wäre Jan Becker nicht ausgefallen, wäre es sehr schwer geworden.“ Becker hatte im Ersatzauto, einem „Mitsubishi Lancer auf nicht optimalen
Gruppe-N-Stand“ die Führung erobert, bevor er in der fünften Prüfung ohne Vortrieb ausrollte.

Die WP fünf, der zweite Durchgang auf der neuen Prüfung Blechenhänsch mit einer wunderbaren Schotterpassage, brachte auch eine weitere Vorentscheidung. Der bayerische Rallye-Crack Niki Schelle hatte bei seiner Premiere im Citroën C2R2max hier gleich zu Beginn die erste Bestzeit markiert und die Führung übernommen. „Aber beim zweiten Durchgang wurde ein langsamerer Teilnehmer unmittelbar vor uns in den Rundkurs hineingestartet, beim Versuch ihn im dichten Staub zu überholen habe ich mich gedreht.“ Der Ärger über die verlorene Zeit beschäftigte Schelle und Co Johny Blom derart, dass sie auf der Überführungsetappe zur nächsten WP eine Autobahn-Ausfahrt verpassten. Die sieben Minuten Verspätung kosten 70 Strafsekunden und die Chance auf den möglichen Gesamtsieg.

Strahlende Gesichter gab es bei Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher,
die in einem weiteren Citroën C2R2max auf Platz zwei fuhren. „Auf den
fahrerbetonten Prüfungen waren wir dicht an Niki dran, nur dort wo
Leistung gefragt ist, hängen wir noch etwas zurück. Das macht Mut für
den nächsten DRM-Lauf in der Eifel“, erklärte der Lokalmatador und
DRM-Leader.

Spannend wurde es auch beim Kampf um die nächsten Plätze. Mit einem
Schlussspurt, einer Gesamtbestzeit und einer Stunt-Einlage schoben sich
Thomas Wallenwein / Tanja Neidhöfer (Stuttgart / Elz) im Subaru Impreza
Autogas auf den vierten Gesamtrang und damit auch Platz vier der
Masters-Tabelle. „Auf WP elf nahm ich eine Kurve zu eng, dadurch stieg
das Auto auf zwei Räder und es dauerte ewig lange bis er wieder auf
allen Vieren stand“, erklärte Wallenwein. Knappe 4,6 Sekunden dahinter
sicherte sich der Hamburger Ralf-Michael Wierwille mit Co Michael
Kölbach im Mitsubishi Lancer sein bislang bestes Resultat, „wir haben
den ganzen Tag um Sekunden mit Thomas gekämpft, das macht richtig Spaß,
auch wenn wir jetzt hinter ihm liegen.“

Der Zusatzpunkt für den achten Gesamtrang brachte Achim Behrens / Dirk
Schnelle (Renault Clio) neben dem souveränen Divisionssieg dichter an
die Masters-Spitze: „Wir lagen auf dem siebten Platz, den weiteren
Zusatzpunkt haben wir durch einen High-Speed-Dreher auf der letzten
Prüfung verloren, aber ich bin jetzt froh, dass wir überhaupt im Ziel
sind.“ Die Nordhessen Björn Mohr / Oliver Becker konnten mit dem
erneuten Divisionssieg nicht nur ihre Führung in den HJS Diesel Masters
ausbauen, auch in den ADAC Masters liegen sie nun aussichtsreich auf
dem zweiten Platz. Die neuen Tabellenführer sind aber die Hanseaten Nils
Heitmann / Daniel Hammerich im kleinen VW Polo GTI. „Wir starteten am
Ende des Feldes hinter langsameren Teilnehmern. Dadurch mussten wir
fast in jeder Prüfung andere Teams überholen, ein besseres Gesamtresultat
war so unmöglich“, erklärte Heitmann, der sich über die erkämpfte
Tabellenführung dennoch mit der gewohnt norddeutschen Zurückhaltung
riesig freuen konnte.

 

ADAC Rallye Junior Cup

Der 19-jährige Thomas Bareuther aus Marktredwitz ist einer der jüngsten
Piloten, die die bislang Führung im ADAC Rallye Junior Cup übernehmen
konnten. Zusammen mit Co Stefan Köppel fuhr er bei der ADAC Litermont
Rallye im Suzuki Swift zum zweiten Mal in Folge auf Rang zwei in der
Division sechs und sicherte sich so die erforderlichen 34 Punkte zur
Übernahme der Tabellenspitze bei den ADAC-Junioren. Auch in der
Gesamtwertung der ADAC Masters schob er sich mit diesem Resultat auf
den sechsten Rang. Den zweiten Platz teilen sich mit je 25 Zählern
brüderlich zwei HJS-Junioren. Thomas Robel (24, Laubusch) im VW Golf
TDI und Johannes Fürst (23, Tiefenbach) im Subaru Impreza Diesel. Auch Rang
fünf ist nach den anspruchsvollen Wertungsprüfungen der LiterMonte
punktgleich besetzt: Antje Wierwille-Partisch (25, Hamburg) im Suzuki
Swift und der 20-jährige Dominik Fischer (Neukirchen, Skoda Fabia TDI)
schoben sich in der Tabelle nach vorne.